Tipps bei Liebeskummer

Liebeskummer ‒ Diese Tipps helfen dabei

Hat es Sie gerade erwischt? Mitten im Leben und völlig unerwartet: Sie haben den Laufpass erhalten. Zahlreiche Gefühle toben in Ihnen: Trauer, Hilflosigkeit, Wut, aber auch Fragen, zum Beispiel nach dem Warum. Jeder Mensch verspürt Liebeskummer unterschiedlich. Manche haken die Vergangenheit unkompliziert ab. Die meisten Menschen fühlen sich aber, von der Gewalt der einstürmenden Gefühle übermannt und sehen erstmals keinen Ausweg. Doch wie entsteht Liebeskummer und gibt es hilfreiche Tipps, damit der Liebeskummer kein Dauerzustand wird?

Soziale Ablehnungen schmerzen jeden

Überrollen negative Emotionen einen Menschen, ist dafür das Gehirn zuständig. Denn laut diverser Untersuchungen der Neurowissenschaftler macht das menschliche Gehirn keinen Unterschied zwischen physischen und psychischen Schmerzen. Das bedeutet, im Gehirn wird stets das gleiche Areal aktiviert. Unabhängig, ob der Schmerz aufgrund einer körperlichen Verletzung entstand oder durch die Ablehnung eines Mitmenschen. Jeder Mensch empfindet Unwohlsein, wenn er von den Mitmenschen ausgeschlossen wird oder der Partner die Beziehung beendet. Dieses negative Gefühl wird als sozialer Schmerz bezeichnet.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass der Ursprung in der frühen Menschheitsgeschichte zu finden ist. Damals war es essenziell, von der Gemeinschaft nicht ausgeschlossen zu werden. Anpassung war lebensnotwendig.
Mittlerweile könnten die Menschen viel gelassener mit Diskriminierung umgehen. Doch da das zuständige Areal im Gehirn nicht der Evolution zum Opfer fiel, muss diese Fähigkeit erst erlernt werden.

Interessante Fakten rund um den Liebeskummer

  • Ob weiblich oder männlich – nicht nur Teenager müssen sich mit Liebeskummer auseinandersetzen, denn er kann uns in jedem Alter erwischen. Dazu findet sich Liebeskummer in allen Kulturen und in jeder Gesellschaftsschicht.
  • Liebeskummer zählt sogar als Krankheit und ist nicht bloß ein romantisches Syndrom. Der wissenschaftliche Name lautet: Morbus amoritalis.
  • Das Krankheitsbild „Liebeskummer“ wird in der Medizin, seit über eintausend Jahren, erforscht, wie diesbezügliche handschriftliche Belege zeigen. Anfangs wurde es allerdings nur bei Frauen diagnostiziert.
  • Kleiner Trost für alle Verlassenen: auch der Ex-Partner leidet unter der Beendigung der Beziehung. Wenn auch aus anderen Gründen. Zum Beispiel, ob die Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen, richtig war.
  • Trotz zahlreicher Forschungsergebnisse ist Liebeskummer immer noch nicht gänzlich erklär- und behandelbar.

Liebeskummer ade ‒ diese Tipps helfen dabei

Professionelle Erkenntnisse, zusammengefasst in den nachstehenden Tipps, helfen Ihnen dabei, den Liebeskummer besser zu meistern und die Entscheidung des Ex-Partners schneller zu akzeptieren. Trauern Sie nicht der Vergangenheit nach, das Leben hat noch so viele wunderschöne Momente für Sie in petto.

  1. Für die Trauer Zeit nehmen
  2. Das Selbstwertgefühl stärken
  3. Soziale Kontakte zur Unterstützung nutzen
  4. Tagebuch führen
  5. Gedanken bewusst lenken
  6. Finanzen regeln
  7. Zufriedenheit leben
  8. Kleine Belohnungen für die Seele

So gestärkt sind Sie auch bald wieder bereit, für eine neue Beziehung. Oder vielleicht erkennen Sie auch, die Vorzüge eines Lebens als Single und wollen nicht so schnell wieder eine neue Partnerschaft eingehen. Für was Sie sich auch entscheiden, das effektivste Gegenmittel bei Liebeskummer ist, eine positive Grundeinstellung, sich selbst und dem Leben gegenüber.

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